20. Dezember – Nicht ganz einfach : Nong Khai bis Nakhon Phanom

Die letzte Nacht war schon nicht soooo toll!

Wer schläft schon gerne mit dem Kopf aus einer Mischung von Betonbrocken und Riesenballon! Einerseits etwas schwabbelig, andererseits aber unnachgiebig – unsere Kopfkissen letzte Nacht. 

Das Frühstück verdiente auch nicht gerade einen Kulinarik-Preis. Es gab seltsamerweise absolut KEIN BROT! Stattdessen pechschwarze Kugeln/Klöße, die als „Charcoal Bread“ angeboten wurden.

Auswahl gab es auch keine – man bekam ein eingeschweißtes Blatt in die Hand, darauf waren Fotos von Tellern, die mal mehr, mal weniger Eier drauf hatten, garniert mit Würstchen, Salat, Schinken und eben diesen schwarzen Klößen.

Die schwarzen Dinger schmeckten nicht mal schlecht – ein bisschen wie Dampfnudeln … Und letztlich wurden wir ja auch irgendwie satt, obwohl wir Würstchen und Schinken verschmähten.

Zum Abschied bekamen wir noch ein eingepacktes Geschenk – bis heute weiß ich nicht, was drin war, weil wir es in der übernächsten Unterkunft dem Sohn des Betreibers ungeöffnet als „surprise gift“ weitergegeben haben 😉

Dann sahen wir zu, dass wir aus der Stadt raus kamen, keine ganz einfache Aufgabe! Das Navi versuchte ständig, uns auf eine Straße im Landesinneren zu lotsen, wir wollten aber gerne in der Nähe des Mekongs bleiben. Leichter gesagt als getan, denn die gesamte Route 212 ist eine einzige Baustelle!

Über weite Teile ist die ehemals so idyllische Landstraße bereits 4-spurig ausgebaut, an vielen Stellen wird jedoch noch heftig gebaut oder es werden Vorbereitungen für den Ausbau getroffen! Die ohnehin recht lange Strecke heute wurde dadurch noch um einiges länger und unangenehmer.

Vom Mekong sieht man auf dieser Route so gut wie gar nichts, auch wenn es auf der Karte aussieht, als verlaufe die Strecke direkt am Fluss entlang. Wer also diese Strecke in der Planung hat – bleiben lassen und lieber die schnellere Straße im Landesinneren nehmen!

Trotzdem gab es auch ab und zu mal nette Momente. Den „Nabel des Mekongs“ zum Beispiel. Hier kommen sich Thailand und Laos sehr nahe!


Warum dieser Punkt so heißt, ist unklar – mal liest man, dies sei genau die Mitte der Gesamtlänge des Flusses, mal, dass er hier am seichtesten (oder tiefsten) ist, mal, dass sich hier die beiden Länder am nahesten sind… Egal, es ist jedenfalls ein nettes Fleckchen und total ruhig außerdem.
Und dann gibt es ja auch immer wieder die Amazon Cafés, wo es zuverlässig guten Kaffee und süße Verführungen gibt. (Und wo Dieter seine völlig salzverdreckten Schuhe an einer Wasserstelle säubern konnte!)

Am Nachmittag kamen wir in Nakhon Phanom an, steuerten als erstes unser Hotel an. Eine absolut positive Überraschung nachdem unser früheres Domizil, The River, nicht buchbar gewesen war.

Das Fortune Riverview ist nicht nur ziemlich neu, sondern hat auch wirklich fabelhafte Zimmer mit Traumblick auf den Mekong. Da gab es wirklich absolut nichts zu meckern (auch die Kissen waren gut!)

Und an Weihnachten wurde natürlich auch gedacht!

Direkt über die Straße wurde gerade ein Nachtmarkt aufgebaut, daneben ein Freshmarket, mit Obst, Gemüse und anderen Lebensmitteln, und neben dem Hotel mehrere vielversprechende Restaurants!

Noch ein kurzer Besuch an der Uferpromenade. Hier wurde heftig gefeiert – offenbar waren heute Prüfungen zu Ende gegangen bzw. Abschlusszeugnisse verteilt worden – überall schwarze Talare, strahlende Gesichter und stolze Eltern, die sich mit ihren Kindern vor der riesigen Naga ablichten ließen.



Im Café Landmark hatten wir schon prima Kuchen gegessen – heute hatten wir das allerdings bereits hinter uns. Das Hotel ist ein eindrucksvolles Gebäude – wir hatten sogar eigentlich vorgehabt, hier zu übernachten, aber es war nicht buchbar.

Noch ein bisschen rumbummeln am Mekong Ufer …







Ein Mural bewundern, das den neuen König zusammen mit seinem Vater in verschiedenen Lebensstadien zeigt …

Dann gings um die Ecke, zu einer wunderbar entspannenden Massage! Und dann nur 50 m vom Hotel entfernt ins „The Tree“, ein Restaurant direkt am Fluss, wo das Essen ausgezeichnet, das Bier eiskalt und die Preise extrem niedrig waren!

Nur leider waren auch die Temperaturen extrem niedrig! Gepaart mit einem eisigen Wind treib uns das dann doch ziemlich flott in unsere komfortable Unterkunft! Und Laos gegenüber bzw. die Lichter über dem Mekong sahen wir uns lieber vom Balkon aus an!

Die heutige Strecke:

2 Kommentare zu “20. Dezember – Nicht ganz einfach : Nong Khai bis Nakhon Phanom

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