p1260437Rasend schnell war sie vorbei, die Zeit in Myanmar.

Wir hatten vorher lange überlegt, ob wir dieses Land nochmal besuchen sollten, nachdem wir in den vergangenen 12 Jahren bereits 5 mal da waren.

Seit der Öffnung hatten wir nicht nur Gutes gehört und gelesen – und uns deshalb entschieden, dass wir sämtliche touristischen Hotspots auslassen und uns auf den noch eher ursprünglichen Süden konzentrieren würden. Weiterlesen

p1270466… Dann tauchte ein goldenes Mysterium am Horizont auf, ein funkelndes, großartiges Wunder, das in der Sonne glänzte…

„Das ist die alte Shwedagon-Pagode“, sagte mein Gefährte…

Und die goldene Kuppel sagte zu mir: „Das hier ist Burma, und es wird sein wie kein anderes Land, das du kennst.“ …

Rudyard Kipling, Letters from the East, 1898 Weiterlesen

P1270368Er ist beeindruckend und wunderschön! Dunkle Augen, lange Wimpern, rote Lippen, schneeweißes Antlitz und eindrucksvolle Füße mit roten Fußsohlen.

Völlig entspannt liegt er da, in seinem goldenen Gewand, mit edelstein-besetztem Saum. Ich war schon vor Jahren von ihm hingerissen und wollte ihn diese Jahr unbedingt wieder sehen.

Mit 65 Metern nicht gerade klein – sein Zuhause ähnelt deshalb auch eher einem Flugzeug-Hangar als einem Tempel. Weiterlesen

P1270326Man muss ja nicht unbedingt asketisch leben, wenn es Alternativen gibt.

Und da das Hotel-Frühstück, wie gestern beschrieben, nicht wirklich ein kulinarisches Highlight war, beschlossen wir, das Angebot einfach zu ignorieren und um die Ecke ins Dream Journey Café zu gehen.

Laut Loose-Reiseführer wird dort sogar Frühstück angeboten. Das stimmt zwar nicht (mehr) – und ein großer Teil der Kuchen wird leider offenbar auch erst am Nachmittag angeliefert. Weiterlesen

P1270279Margarinetoast mit Wackelpudding-Gelee, Nescafé aus einem großen Glas, dazu heißes Wasser aus einem Thermos-Behälter – was uns bei der Ankunft im Hotel großspurig als “Breakfast is a buffet!” angekündigt wurde, bedeutete nichts anderes, als dass man sich selbst bedienen musste.

Und auch erst mal den Tisch mit den Hinterlassenschaften der Vorgänger selbst abräumen musste – Personal war in diesem unterkühlten Speiseraum nämlich keines zu sehen! Weiterlesen

P1270190Nachdem das von Moulmein nach Ye so schnell und glatt gegangen war, dachten wir, der nächste Abschnitt würde genauso verlaufen.

Das war allerdings zu optimistisch – auf dieser Strecke wurden wir dann doch ziemlich durchgeschüttelt.

Andererseits war sie landschaftlich erheblich schöner als die vorige, und wir hatten dieses Mal auch nette Begleitung. Weiterlesen

P1270087Schon kurz nach 7 Uhr zwitscherte Emmas helles Stimmchen durchs Haus – sie war ganz offensichtlich ziemlich aufgeregt wegen des bevorstehenden Ausflugs.

Um 9:30 wollten wir aufbrechen, vorher gab es aber noch ein gutes Frühstück auf der Terrasse am See.

Emma stürzte auf uns zu, hob ihr T-Shirt hoch und zeigte stolz, dass sie ihren Badeanzug  bereits an hatte. Wenn’s nach ihr gegangen wäre, wären wir sofort aufgebrochen! Weiterlesen

P1270059Mein erster Eindruck von Ye: Was wollen wir hier bloß???

Warum um alles in der Welt sind wir hier gelandet, in einem zwar idyllisch gelegenen Guesthouse, das aber mehr als basic schien. Und der Ort machte auf den ersten Blick auch nicht allzuviel her.

Angeblich sind erste Eindrücke entscheidend – jahrelange Erfahrung auf Reisen hat mich aber längst gelehrt, dass jeder und jedes einen zweiten Blick verdient! Weiterlesen

P1260923… lookin’ lazy at the sea …”

Rudyard Kiplings Gedicht „Road to Mandalay“ entstand bereits 1890, aber viel hat sich seither nicht verändert.

Noch immer stehen die Pagoden auf den Hügeln oberhalb der Stadt, leuchten golden in der Sonne. Und noch immer gehen schöne Burmesinnen (aber inzwischen auch etliche Touristen) abends, zum Sonnenuntergang, dort hinauf, um zuzusehen, wie die Sonne langsam Richtung Thanlwin River sinkt. Weiterlesen

P1260821.jpgDer Salween, heute Thanwlin, ist ein gewaltiger Fluss – ganze 2.800 km lang! Von den Bergen des Himalaya mäandert er durch die chinesische Provinz Yunnan, wo er parallel zum Mekong und dem Yangtse verläuft und mit ihnen gemeinsam die “Three Parallel Rivers Protected Area” bildet, ein UNESCO Weltkulturerbe.

In Myanmar beginnt er im Shan Staat, fließt dann zu den Karen und anschließend nach Thailand, bevor er wieder zurück nach Myanmar geht und schließlich bei Moulmein (Mawlamyine) in die Andamanen See mündet. Weiterlesen

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