Es gibt Orte, wo man sich auf Anhieb wohl fühlt. Irgendwie angekommen. Daheim. Wo man Energie tanken kann. Die Balsam für die Seele sind.

Es gibt Menschen, die man auf Anhieb mag. Wo sofort ein Draht da ist. Man sich fast wortlos versteht. Egal, wie groß der Erfahrungs-, Herkunfts- oder Altersunterschied ist.

Und manchmal, wenn man viel Glück hat, kommt beides zusammen. Man kommt an einen wunderbaren Ort mit wunderbaren Menschen. Und fühlt sich einfach nur unendlich wohl. So wie wir heute. Weiterlesen

Wer Coromandel hört, denkt in der Regel an Hotspots wie „Cathedral Caves“, „Hot Water Beach“ oder auch „New Chums Beach“.

Wenn ich diese Ziele höre, denke ich „Menschenmassen“, „langwierige Parkplatzssuche“, „total überfüllt“ …

Natürlich waren wir bei den letzten Reisen auch an den genannten Hotspots – aber man muss sich das nicht unbedingt ein zweites Mal antun. Vor allem, wenn man keine Lust hat, mit hunderten anderen in einem Loch am Strand zu sitzen oder wie auf einer Ameisenstraße zu einem Felsen im Meer zu pilgern. Weiterlesen

Wenn man in Neuseeland einem Einheimischen erzählt, dass man auf dem Weg zur Coromandel ist, gibt es oft eine von zwei Reaktionen.

Die einen bekommen glänzende Augen und seufzen „The most beautiful place on earth!“ Die anderen verdrehen die Augen und seufzen „The most overrated area of New Zealand!“

Wobei beide sich in einem einig sind – der ausufernde Tourismus setzt der malerischen Halbinsel enorm zu! Aber – es gibt auch noch stille Ecken dort, und zu einer davon brechen wir heute auf. Weiterlesen

Wenn Frauen sich wie Männer verhalten, ernten sie dafür eher selten Anerkennung.

Und noch seltener wird ihnen dafür ein Denkmal gesetzt. 

Auch Wairakas mutige Tat war zunächst mal nur eines – ein Tabu-Bruch. So richtig toll fand das damals und noch geraume Zeit danach offenbar keiner. Denn ein Denkmal wurde ihr erst rund 800 Jahre später errichtet.  Weiterlesen

Man kann ihm nicht entrinnen. Ob man am See entlang spaziert, durch den Park schlendert oder sich im Motel auf den Balkon setzt.

Egal, wo man in Rotorua hin geht – er ist wirklich überall!!

Was den Teufel entzücken würde und Newcomern gelegentlich leichte Probleme bereitet, nimmt man allerdings nach ein paar Tagen kaum noch wahr: Den intensiven Schwefelduft! 

Aber – Rotorua stinkt nicht nur, sondern verströmt auch eine Menge Charme. Weiterlesen

Wenn es brodelt und qualmt, zischt und stinkt und ab und zu was in die Luft geht – dann ist man vermutlich in einem schulischen Chemiesaal.

Wenn dann aber noch surreale Farben dazu kommen und sich das Ganze in der freien Natur abspielt – dann ist man vermutlich in Neuseeland.

Und höchstwahrscheinlich in der Gegend um Taupo und Rotorua, wo Geothermie die aberwitzigsten Formen und Farben annimmt. Aber wo sie auch ganz praktisch genutzt wird … Weiterlesen

22. Februar 2018
Am schönsten finde ich Wasser ja, wenn es NICHT von oben kommt!

Genauer – nicht in der Form von oben kommt, dass es einem auf den Kopf fällt! Wasserfälle, rauschende Flüsse, stille Seen, wilde Meereswellen sind allerdings mehr als okay!

Etliche Varianten davon hatten wir heute reichlich – Wasser von oben, Wasser in der Fall-Variante, Wasser im See und Wasser, das noch durch Wasser verstärkt wurde. Weiterlesen

Kann man einfach mal … nichts tun??? 

Wenn man in so einem tollen Land unterwegs ist. Wo es so unendlich viel zu sehen und zu tun gibt ….

Ja – man kann! Vielleicht nicht wirklich „nichts“ tun, aber eben auch nicht viel.

Einfach ausschlafen, lange und ausgiebig auf dem Balkon frühstücken, dabei den Möwen zusehen. Weiterlesen

20. Februar 2018
Heute Nacht ging’s los, der Regen war da.

Die ersten Ausläufer des ehemaligen Cyclons Gita schickten heftige Wolkenbrüche. Der Wetterbericht hatte vor Überflutungen und möglichen Straßensperrungen gewarnt.

Bis wir unser Gepäck im Auto haben, sind wir pitschnass – obwohl es direkt vor der Tür des Hotels steht! Egal – wir wollen so schnell wie möglich raus aus der Stadt, denn Richtung Norden sollte es deutlich besser werden. Weiterlesen

19. Februar 2018
Nach so langer Zeit auf dem Land oder höchstens mal in kleineren Orten muss man sich an die Steinmassen einer Großstadt erst mal langsam heran tasten.

Wobei das in Wellington sicher leichter fällt als in vielen anderen großen Städten, denn nirgendwo ist das Wasser weit und es gibt auch viel Grün in der Stadt.

Und es gibt – allerdings oft ziemlich eingeklemmt zwischen moderne Hochhäuser – viel viktorianisches Flair. Weiterlesen