Spirituelle Orte mit viel Energie, Plätze, die den Maori heilig sind (und von den Briten oft ignoriert oder sogar zerstört wurden), gibt es viele in Neuseeland.

Aber kein Ort ist so bedeutsam wie Cape Reinga. Denn dort hört alles auf. Oder es beginnt – je nach Standpunkt.

Hier ist der nördlichste Zipfel Neuseelands, hier beginnt bzw. endet das Land. Hier begegnen sich der Pazifik und die Tasmanische See.

Und hier – so glauben die Maori – trennen sich die Seelen der Toten von der weltlichen Existenz, gleiten an den Wurzeln eines über 800 Jahre alten Pohutukawa Baumes ins Meer und beginnen dort ihre lange Reise zurück in die mystische Heimat Hawaiki. Weiterlesen

Was so unaussprechlich klingt, ist unsagbar schön!

Eine Insel – klein, grün, hügelig. Mit traumhaften Wanderwegen und verwunschenen Buchten und Stränden. Mitten in der Bay of Islands.

Nur wenige Boote pro Tag setzen hier Besucher an Land, wer Natur und Einsamkeit sucht und gerne ein bisschen wandert, ist hier richtig.

Und wer einfach nur faul in einem Sitzsack herumlümmeln möchte, ein kühles Bier in der einen Hand (oder ein Lemon-Lime-and-Bitters!) und etwas vom Grill in der anderen, kann auch das tun. Weiterlesen

… ist in Neuseeland nirgendwo derart gegenwärtig wie in der Bay of Islands.

Hier wurden die ersten Missionen gegründet, die ersten Kirchen gebaut. Hier wurde in Pahias kleinem Nachbarort Waitangi am 6. Februar 1840 der Waitangi Vertrag unterzeichnet, der das künftige Zusammenleben zwischen Maori und Briten regeln sollte. Und bei dem die Maori ganz gehörig über den Tisch gezogen wurden!

Und hier rebellierten (meist junge) Maori gegen den ungerechten Vertrag, indem sie in Russell mehrfach den Fahnenmast mit der britischen Flagge absägten. Weiterlesen

Dass die Strecke nicht ganz kurz ist, wussten wir. Schließlich muss man ja von der Coromandel Halbinsel erst mal nach Süden, den Hauraki Golf quasi umrunden, und dann wieder nach Norden. 

Aber nicht ganz so weit wie vor zwei Jahren. Deshalb hielt ich es für eine gute Idee, statt der flotten Inlands-Route die Eastcoast Road am Hauraki Golf entlang zu nehmen. Schließlich will man ja auch ein bisschen was sehen …

Tja – wenn Gita nicht kurze Zeit zuvor so gewütet hätte, wäre das vermutlich auch recht angenehm gewesen. Weiterlesen

Es gibt Orte, wo man sich auf Anhieb wohl fühlt. Irgendwie angekommen. Daheim. Wo man Energie tanken kann. Die Balsam für die Seele sind.

Es gibt Menschen, die man auf Anhieb mag. Wo sofort ein Draht da ist. Man sich fast wortlos versteht. Egal, wie groß der Erfahrungs-, Herkunfts- oder Altersunterschied ist.

Und manchmal, wenn man viel Glück hat, kommt beides zusammen. Man kommt an einen wunderbaren Ort mit wunderbaren Menschen. Und fühlt sich einfach nur unendlich wohl. So wie wir heute. Weiterlesen

Wer Coromandel hört, denkt in der Regel an Hotspots wie „Cathedral Caves“, „Hot Water Beach“ oder auch „New Chums Beach“.

Wenn ich diese Ziele höre, denke ich „Menschenmassen“, „langwierige Parkplatzssuche“, „total überfüllt“ …

Natürlich waren wir bei den letzten Reisen auch an den genannten Hotspots – aber man muss sich das nicht unbedingt ein zweites Mal antun. Vor allem, wenn man keine Lust hat, mit hunderten anderen in einem Loch am Strand zu sitzen oder wie auf einer Ameisenstraße zu einem Felsen im Meer zu pilgern. Weiterlesen

Wenn man in Neuseeland einem Einheimischen erzählt, dass man auf dem Weg zur Coromandel ist, gibt es oft eine von zwei Reaktionen.

Die einen bekommen glänzende Augen und seufzen „The most beautiful place on earth!“ Die anderen verdrehen die Augen und seufzen „The most overrated area of New Zealand!“

Wobei beide sich in einem einig sind – der ausufernde Tourismus setzt der malerischen Halbinsel enorm zu! Aber – es gibt auch noch stille Ecken dort, und zu einer davon brechen wir heute auf. Weiterlesen

Wenn Frauen sich wie Männer verhalten, ernten sie dafür eher selten Anerkennung.

Und noch seltener wird ihnen dafür ein Denkmal gesetzt. 

Auch Wairakas mutige Tat war zunächst mal nur eines – ein Tabu-Bruch. So richtig toll fand das damals und noch geraume Zeit danach offenbar keiner. Denn ein Denkmal wurde ihr erst rund 800 Jahre später errichtet.  Weiterlesen

Man kann ihm nicht entrinnen. Ob man am See entlang spaziert, durch den Park schlendert oder sich im Motel auf den Balkon setzt.

Egal, wo man in Rotorua hin geht – er ist wirklich überall!!

Was den Teufel entzücken würde und Newcomern gelegentlich leichte Probleme bereitet, nimmt man allerdings nach ein paar Tagen kaum noch wahr: Den intensiven Schwefelduft! 

Aber – Rotorua stinkt nicht nur, sondern verströmt auch eine Menge Charme. Weiterlesen

Wenn es brodelt und qualmt, zischt und stinkt und ab und zu was in die Luft geht – dann ist man vermutlich in einem schulischen Chemiesaal.

Wenn dann aber noch surreale Farben dazu kommen und sich das Ganze in der freien Natur abspielt – dann ist man vermutlich in Neuseeland.

Und höchstwahrscheinlich in der Gegend um Taupo und Rotorua, wo Geothermie die aberwitzigsten Formen und Farben annimmt. Aber wo sie auch ganz praktisch genutzt wird … Weiterlesen

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