2015-02-25 25.03. - Wellington 057Ein toller Tag für eine Seefahrt – windstill, sonnig.

Und das ist gut so, denn wir müssen heute mit der Fähre durch die Cook Strait.  Die Meeresenge, die Neuseelands Süd- und Nordinsel trennt und die Tasman See mit dem Pazifik verbindet, ist berüchtigt als eine der stürmischsten und unberechenbarsten Wasserstraßen der Welt.

Überfahrten müssen nicht selten wegen schlechtem Wetter verschoben oder ganz storniert werden. Weiterlesen

Ein Sommertag auf dem Wasser, verbunden mit einer kleinen Wanderung von einem Strand zum nächsten, durch Urwald, an einem Fluss entlang … 

Das war der Plan für den heutigen Tag – und zunächst sah es auch ganz danach aus, als würde es genau so kommen.

In den Abel Tasman Nationalpark  kommt man allerdings nicht mit dem Auto rein, das Schiff ist die einzige Möglichkeit.  Weiterlesen

2015-02-23 23.03. - Nelson 085Schon am frühen Morgen bin ich im T-Shirt, Flipflops an den Füßen, einen Becher heißen Tee in der Hand hoch auf den Damm.

Die Sonne war gerade aufgegangen, das Meer immer noch oder schon wieder weg und noch kein Mensch weit und breit.

Es roch so gut – nach Meer, ein bisschen salzig. Es war frisch, aber nicht kalt. Ein einfach perfekter Spätsommer-Morgen am Meer! 

Auf einer Holzbank sitzen, dem erwachenden Tag zusehen, am heißen Tee nippen … Weiterlesen

2015-02-22 22.03. Punakeiki 094Der Geliebte einer jungen Maori-Frau war in den Bergen verschwunden. Sie fand ihn, aber der Liebste war tot.

Ihre unermessliche Trauer verursachte eine Tränen-Flut, die den Berg hinunter rann bis zum Meer.

Und weil es so kalt war in den Bergen, erstarrten die Tränen zur Eis.

Und es entstand ein Gletscher der vom Himmel bis zum Meer reicht – Ka Roimatao Hinehukatere.
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2015-02-21 21.03. - Gletscher 025Nein – es ging nicht noch weiter nach oben, wo man Gletscher normalerweise vermutet, sondern eher nach unten.

Oder besser gesagt, rauf und runter …

Wir fuhren heute an die Westküste. Und dazu mussten wir erst mal über die Berge, dann runter ans Meer.

Und das mit dem Gletscher – der zwar irgendwie ziemlich weit oben, aber dann auch irgendwie ganz weit unten ist …
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2015-02-20 20.02. - Queenstown 022Bergriesen spiegeln sich im unbewegten Lake Wakatipu. Gebirgsflüsse zwängen sich schäumend durch enge Schluchten. Bergwiesen, so kitschig-alpin, dass hier unter anderem die Milka-Werbung mit der lila Kuh gedreht wurde. Hier sieht es mehr nach Alpen aus als im europäischen Original.

Dazu ein tiefblauer Himmel, sommerliche Temperaturen – die Sommerfrische-Idylle ist absolut perfekt! 

Weitere Zutaten: Ein Ausflug in die Umgebung. Weiterlesen

2015-02-19 19.02. - Queenstown 217Der Vormittag eher monochrom – Grautöne, diffus, fast wie durch einen Weichzeichner verfremdet.

Der Nachmittag brachte kräftige Farben und Kontraste.

Farbenspiele, wo man am liebsten Staffelei und Palette geschnappt und ein paar Ölbilder im Stil von van Gogh gemalt hätte.

Drohend dunkler Himmel am Horizont, sonnenhelle Felder im Vordergrund. Kurze Schauer brachten die Straße zum Glänzen … Weiterlesen

2015-02-19 19.02. - Queenstown 115Der Milford Sound gehört zu den “Must See’s “ in Neuseeland!!

Der ca. 15 km lange Fjord ist UNESCO-Weltnaturerbe und wurde von Rudyard Kipling als 8. Weltwunder bezeichnet.

Entstanden am Ende der Eiszeit durch Gletscher, umgeben von bis zu 1500 m hohen Felswänden, nach jedem Regen von Wasserfällen übersät.

Und regnen tut es hier mehr als häufig.
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2015-02-18 18.02. - Te Anau 021Dunedin zu verlassen, fiel schwer. Nicht zum ersten Mal bedauerten wir, dass wir uns nicht mehr Zeit für Neuseeland gelassen hatten.

Ein voller Monat schien uns eigentlich reichlich – jetzt wären wir an manchen Orten doch gerne länger geblieben.

Wer jetzt meint, wir könnten das doch vor Ort spontan entscheiden, liegt leider falsch:

Es gibt nämlich im ganzen Land derzeit keine freien Betten!!!  Weiterlesen

2015-02-17 17.02. - Dunedin 054Jede Menge “Wildlife” versprach die Encounters Tour, die wir für den späten Nachmittag gebucht hatten. Albatrosse, Pinguine und Seelöwen – nicht im Zoo, sondern in der Wildnis. Wildlife eben …

Vorher gingen wir’s aber eher zivilisiert an – mit einem üppigen Frühstück (inkl. Spiegeleier!) und einer kurzen Runde auf unserer Esplanade.

Wo es dann wieder so anfing, wie es gestern Abend aufgehört hat: Blau – in allen Schattierungen! Weiterlesen

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