Jeder, wirklich jeder, der hörte, wohin wir heute fahren wollen, bekam einen verklärten Gesichtsausdruck und sehnsuchtsvolle Augen.
Clarens scheint ein Stückchen heile Welt zu sein, ein Ort, (oder besser Örtchen), wo alles noch in Ordnung ist.
Wo die Natur wunderschön ist, das Essen prima, wo es trotz nur 3-stelliger Einwohnerzahl eine Brauerei gibt, man die besten Forellen Südafrikas fischen kann, jeder zweite Einwohner ein Künstler ist. Kein Wunder, dass Clarens auch „Juwel of the Eastern Free State“ genannt wird.
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Bloemfontein – Blumenbrunnen, das klingt richtig schön! Im Jahre 1840 gründete Johannes Nicolaas Brits eine Farm an einer von Blumen gesäumten Quelle und nannte sie „Bloemfontein“. 10 Jahre später war daraus eine Gemeinde geworden, 1854 wurde sie Hauptstadt der Burenrepublik Oranje-Freistaat.

Bloemfontain wird auch Stadt der Blumen genannt, ist Sitz des obersten Berufungsgerichts und Universitätsstadt, soll schöne alte  Gebäude haben – wir waren richtig gespannt auf den Ort, an dem wir heute übernachten wollten! Weiterlesen

Trostlos, verlassen, verzweifelt, verwüstet – das alles bieten Übersetzungs-Apps an, wenn man „Desolation“ eingibt.
Ganz anders unser Gastgeber Mr. Hitge von der Hitgeheim Country Lodge – der geriet förmlich ins Schwärmen, als er hörte, wohin wir heute fahren wollten! 

Unser Ziel war das „Valley of Desolation“ bzw. die Stadt Graaff-Reinet. Weiterlesen

Wir haben absolut NICHTS! dagegen, wenn der Löwe nachts schläft!
Ganz im Gegenteil – er sollte nämlich gerne tagsüber aktiv sein und sich endlich mal zeigen!

Jetzt sind wir schon über einen Monat in Südafrika, haben jede Menge sehr große und sehr kleine Tiere gesehen – aber noch keinen einzigen Löwen! In Sibuya scheiterte es am Wetter, im Addo NP lag unser Fokus eher auf den Elefanten, obwohl es dort auch so ca. 20 Löwen gibt. Weiterlesen

Früh aufstehen war heute die Devise!
Es sollte wieder bis zu 38°C heiß werden, da verkrümeln sich selbst große Tiere tagsüber gerne im tiefen Schatten und sind nicht zu sehen. Und sehen wollten wir natürlich mindestens die Hälfte der rund 550 Elefanten des Nationalparks!

Um 7:00 sollten wir uns deshalb zum Frühstück auf der Terrasse einfinden, um 7:30 Uhr sollte es losgehen. Kein allzu großes Problem, schon gar nicht, wenn man schon kurz nach 6 Uhr mit einem grandiosen Sonnenaufgang begrüßt wird! Weiterlesen

„Beware – the road is really dangerous!“ warnte uns Lou bei der Abfahrt von unserer fürstlichen Unterkunft in Kenton, als sie hörte, dass wir über Grahamstown fahren wollten. Vor meinem geistigen Auge tauchten Bilder von Überfällen, kriminellen Banden etc. auf.

Schließlich hatten wir im Vorfeld ja immer wieder gehört und gelesen, dass Südafrika angeblich hochgefährlich sein sollte.

Allerdings hatten wir bisher davon nichts mitbekommen.

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Die Nacht war ziemlich unbequem. Mein Rücken stand quasi in Flammen und juckte gleichzeitig fürchterlich. Nur – zu diesem Zeitpunkt wusste ich noch gar nicht, was das überhaupt war, und dachte eher an irgendwelche tierischen Verursacher!

Jedenfalls war ich schon früh wach und kam deshalb in den Genuss des Sonnenaufgangs über den Hügeln. Die geht hier (wie überall) im Osten auf, wandert danach aber nicht nach Süden, sondern nach Norden, bevor sie (wie überall auf der Welt) im Westen untergeht. Weiterlesen

Die Nacht war – sagen wir mal – spannend und ereignisreich.

Ein Gewitter jagte das andere, unser Zelt zitterte unter den Donnerschlägen, die Blitze machten es taghell, es regnete nicht nur, sondern goss in Strömen. Es war ziemlich aufregend – trotzdem fühlten wir uns keinen Moment wirklich unsicher und waren eher fasziniert von den Naturgewalten, als verunsichert.

Lediglich die Frage, ob wir bei dem Wetter überhaupt morgens zu einer weiteren Fahrt aufbrechen können würden, trieb uns ein bisschen um. Und mich ein sich langsam verstärkender heftiger Juckreiz im Rückenbereich … Weiterlesen

Für eine Nacht genügt eine kleine Tasche – wir reisen also heute mal mit leichtem Gepäck! Allerdings hat der Wetterbericht für heute und morgen leider Regen und Gewitter angesagt, die Regenjacken sind also eingepackt!

Morgens sieht es aber noch prima aus – wir schlafen aus, frühstücken ganz gemütlich (nachdem Dieter frische Ciabatta Brötchen in der Bäckerei geholt hat) und fahren dann kurz vor 11 Uhr runter zur Rezeption des Sibuya Reservats. Weiterlesen

Es war eigentlich nur eine Art Notlösung. Und dann war es Liebe auf den ersten Blick!

Wir hatten keine Ahnung, wo wir da landen würden, wollten lediglich die Nacht vor unserer ersten „Safari“ (hier heißt das „Game Drive“, also „Wild Fahrt“) im Sibuya Game Reserve irgendwo in der Nähe verbringen, denn am folgenden Morgen sollten wir pünktlich um 11 Uhr an der Ablegestelle zum Resort sein.

Kenton bot sich also als Übernachtungsort an – obwohl da scheinbar der Hund begraben und absolut nichts los war! Weiterlesen

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