Also echt – die letzte Nacht war wirklich kurz!

Die wummernden Bässe gingen selbst mit Ohrstöpseln bis in den Magen, richtig schlafen konnte man erst nach 1 Uhr. Und morgens um 6 fingen die Mönche schon wieder an zu singen.

Aber so kommt man immerhin in den Genuss, dem Mekong beim Aufwachen zuzusehen! Bloß – der hatte sich über Nacht irgendwie verflüchtigt. Nix war zu sehen, außer einer Nebelwand! Weiterlesen

Der Mekong hat uns jetzt über 600 km mehr oder weniger täglich begleitet, fast immer hatten wir ihn auch vom Hotelfenster im Blick. Wir hatten tolle Sonnenauf- und -untergänge, auch der Vollmond spiegelte sich im Fluss – es war einfach nur schön!

Jetzt sind wir aber quasi auf der Zielgeraden, die letzten knapp 200 km Mekong-Route liegen vor uns.

Gleichzeitig ist das aber auch mit die schönste Strecke, weil sie immer wieder ganz nah am Fluss verläuft. Weiterlesen

Dass es in Thailand Wale gibt, dürfte vielen neu sein.

Und dass die nicht im Meer zu finden sind, sondern tief im Land, im Isan, ist sicher auch nicht allgemein bekannt.

Wir hatten jedenfalls vor zwei Jahren, bei der letzten Reise in den Isan, noch nichts davon gewusst. Aber jetzt haben wir sie gesucht, gefunden und besucht! Und – es war schlicht und einfach TOLL! Weiterlesen

Heute hatten wir ein bisschen was vor auf der Strecke nach Bueng Kan – das hieß, etwas früher aufstehen als sonst. Zwar ist die Strecke mit rund 215 km nicht besonders lang, aber wir wollen unterwegs einen längeren Stopp einlegen und einen Berg – oder besser, einen Felsen – besteigen.

Keinen ganz gewöhnlichen Berg/Felsen, sondern einen ganz besonderen. 

Wir wollen zum Wat Phu Tok, einem Kloster, das hoch oben auf einem rund 360 m hohen Felsen thront. Weiterlesen

Eigentlich hatten wir auf der Strecke nach Nakhon Phanom nichts besonderes erwartet oder eingeplant. Mal abgesehen vom Wat Pra That Phanom.

Beim letzten Besuch 2017 war da gerade das alljährlich im Februar stattfindende 10-tägige Festival und zigtausende Besucher drängen sich auf dem Areal. Das war zwar ziemlich interessant, aber richtig Ruhe für den Tempel hatte man nicht.

Deshalb waren wir überrascht über die vielen mehr oder weniger spirituellen Highlights, die uns unterwegs auf der Strecke begegneten. Weiterlesen

Wir hatten einen Fehler gemacht. Als wir bei der Planung für Mukdahan zwei Nächte veranschlagten, war die Überlegung, an einem Tag rüber nach Savannakhet zu fahren und uns dort den Ort anzusehen.

Leider hatten wir nicht bedacht, dass wir dafür nochmal ein volles Laos-Visum brauchen, denn die früheren Tagesvisa wurden abgeschafft – wohl eine Folge der vielen Visaruns aus Thailand.

Und nochmal 62 US$ für so einen Kurzausflug war dann doch ein bisschen viel. Weiterlesen

Eigentlich sollte man entweder zum Sonnenauf- oder -untergang hin, wegen des Lichts. Beides scheidet für uns aus logistischen Gründen allerdings aus.

Nachts sind wir hier ungern mit dem Auto unterwegs und schon vor Sonnenaufgang ebenfalls ungern auf den Hufen.

Also geben wir uns eben mit weniger als idealen Lichtverhältnissen zufrieden und besuchen Samphan Bok auf der Weiterfahrt von Khong Chiam nach Mukdahan. Weiterlesen

Ein richtig gutes Frühstück macht den Morgen gleich nochmal so schön! Das soll nicht heißen, dass wir bisher schlecht gefrühstückt hätten – aber das Brot …

Wer Südostasien kennt, kennt auch das oft leicht süßliche Toastbrot, dass es hierzulande fast flächendeckend zum Frühstück gibt.

Okay – in Laos gab es öfter auch Baguettes allerdings nur selten frisch und knusprig, sondern oft eher labberig. Da musste dann im Toaster nachgeholfen werden. Weiterlesen

Nur ein Katzensprung ist es von Ubon nach Khong Chiam – aber es ist der Sprung von der Stadt auf’s Land! Der Sprung in den Isan.

Der Name „Isan“ stammt aus dem Sanskrit und bedeutet nichts anderes als „Nordosten“. 

Hier ist vieles ein bisschen anders als im restlichen Thailand, auch die Sprache. Natürlich verstehen wir sie ohnehin nicht – aber viele Menschen hier sprechen tatsächlich „Isan“, eine Mischung zwischen Thai und Lao. Auch die meisten Bewohner des Isan haben eher laotische als thailändische Wurzeln. Schließlich wurde der Isan erst Anfang des 20. Jh. in den thailändischen Staat integriert. Weiterlesen

Heute ging’s von Laos nach Thailand, konkret – von Champasak nach Ubon Ratchathani. 

Für den Weg gab es zwei Alternativen, keine begeisterte uns wirklich. Da mangels Nachfrage zur Zeit keine Minibusse die Strecke befahren, gibt es nur zwei Busse am Tag – einen um 8 Uhr, einen um 15 Uhr.

Variante 1 bedeutet, früh aufstehen, denn man muss ja erst mal zum Busbahnhof in Pakse. Würde heißen, Aufbruch so gegen 7 – und auf’s Frühstück verzichten! Geht gar nicht … Weiterlesen

Auch wenn die Matratze durchgelegen ist und der schwimmende Bungalow dringend eine Generalüberholung brauchen könnte – wir haben prima geschlafen!

Liegt vielleicht daran, dass das Zimmer immer so ganz leicht in Bewegung ist, ein bisschen schwankt, wenn ein Boot vorbei fährt. Jedenfalls war’s wieder richtig schön!

Man kommt hier schnell in so eine Art Tiefen-Entspannung, wo einen nichts mehr wirklich stört, man alles gelassen sieht und Zeit keine wirklich wichtige Rolle mehr spielt. Weiterlesen

Gestern gaben wir uns mit einem Tuktuk zufrieden, aber heute wollten wir etwas autonomer unterwegs sein. Und da Fahrräder mangels Konditionsschwäche dieses Mal ausscheiden (auf diesen sandigen Feldwegen hole ich mir nicht noch mal nen Muskelkater!), musste ein Motorrad her!

Kein Problem, meinte der Typ an der Rezeption unseres Guesthouses, und entschwand auf seinem Roller. Wenig später kehrte er mit einem Mädel im Schlepptau zurück, die uns ihren Roller vermieten wollte. Nur – die Bremsen funktionierten nicht und der Sitz sah aus, als hätten Mäuse ein Nest drin gebaut! Weiterlesen

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