Früh aufstehen war heute die Devise!
Es sollte wieder bis zu 38°C heiß werden, da verkrümeln sich selbst große Tiere tagsüber gerne im tiefen Schatten und sind nicht zu sehen. Und sehen wollten wir natürlich mindestens die Hälfte der rund 550 Elefanten des Nationalparks!

Um 7:00 sollten wir uns deshalb zum Frühstück auf der Terrasse einfinden, um 7:30 Uhr sollte es losgehen. Kein allzu großes Problem, schon gar nicht, wenn man schon kurz nach 6 Uhr mit einem grandiosen Sonnenaufgang begrüßt wird! Weiterlesen

„Beware – the road is really dangerous!“ warnte uns Lou bei der Abfahrt von unserer fürstlichen Unterkunft in Kenton, als sie hörte, dass wir über Grahamstown fahren wollten. Vor meinem geistigen Auge tauchten Bilder von Überfällen, kriminellen Banden etc. auf.

Schließlich hatten wir im Vorfeld ja immer wieder gehört und gelesen, dass Südafrika angeblich hochgefährlich sein sollte.

Allerdings hatten wir bisher davon nichts mitbekommen.

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Die Nacht war ziemlich unbequem. Mein Rücken stand quasi in Flammen und juckte gleichzeitig fürchterlich. Nur – zu diesem Zeitpunkt wusste ich noch gar nicht, was das überhaupt war, und dachte eher an irgendwelche tierischen Verursacher!

Jedenfalls war ich schon früh wach und kam deshalb in den Genuss des Sonnenaufgangs über den Hügeln. Die geht hier (wie überall) im Osten auf, wandert danach aber nicht nach Süden, sondern nach Norden, bevor sie (wie überall auf der Welt) im Westen untergeht. Weiterlesen

Die Nacht war – sagen wir mal – spannend und ereignisreich.

Ein Gewitter jagte das andere, unser Zelt zitterte unter den Donnerschlägen, die Blitze machten es taghell, es regnete nicht nur, sondern goss in Strömen. Es war ziemlich aufregend – trotzdem fühlten wir uns keinen Moment wirklich unsicher und waren eher fasziniert von den Naturgewalten, als verunsichert.

Lediglich die Frage, ob wir bei dem Wetter überhaupt morgens zu einer weiteren Fahrt aufbrechen können würden, trieb uns ein bisschen um. Und mich ein sich langsam verstärkender heftiger Juckreiz im Rückenbereich … Weiterlesen

Für eine Nacht genügt eine kleine Tasche – wir reisen also heute mal mit leichtem Gepäck! Allerdings hat der Wetterbericht für heute und morgen leider Regen und Gewitter angesagt, die Regenjacken sind also eingepackt!

Morgens sieht es aber noch prima aus – wir schlafen aus, frühstücken ganz gemütlich (nachdem Dieter frische Ciabatta Brötchen in der Bäckerei geholt hat) und fahren dann kurz vor 11 Uhr runter zur Rezeption des Sibuya Reservats. Weiterlesen

Es war eigentlich nur eine Art Notlösung. Und dann war es Liebe auf den ersten Blick!

Wir hatten keine Ahnung, wo wir da landen würden, wollten lediglich die Nacht vor unserer ersten „Safari“ (hier heißt das „Game Drive“, also „Wild Fahrt“) im Sibuya Game Reserve irgendwo in der Nähe verbringen, denn am folgenden Morgen sollten wir pünktlich um 11 Uhr an der Ablegestelle zum Resort sein.

Kenton bot sich also als Übernachtungsort an – obwohl da scheinbar der Hund begraben und absolut nichts los war! Weiterlesen

Normalerweise schlafe ich morgens um 5 Uhr. Jedenfalls dann, wenn ich nicht in einem Glaswürfel liege!
Und vergessen habe, die Vorhänge wenigstens ein bisschen zuzuziehen.
Und deshalb bei einem kurzen Blinzeln sehe, wie es draußen allmählich heller wird, das tintenschwarze Meer sich in flüssiges Silber verwandelt und der nachtschwarze Himmel orange-gelb zu leuchten beginnt.
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Ziemlich düster war es am Morgen, nachts hatte es ein Gewitter gegeben und die letzten Wolken hingen noch etwas unschlüssig herum und in den Bergen. Immerhin war es warm, Frühstück gab es also wieder im Freien!

Heute war ein Reisetag, da ist das Wetter nicht sooo wichtig, obwohl es natürlich schöner ist, durch eine sonnenbeschienene Landschaft zu fahren.

Ein letzter Rundblick über unser Hotel-Dörfchen – ein wirklich gelungenes Ensemble! Weiterlesen

Keine 10 Pferde würden mich da rüber bringen! Das hatte ich zumindest beim Anblick der Fotos von der Hängebrücke über der Mündung des Stroms River gedacht.

Denn ich bin nicht schwindelfrei und solche wackeligen Einrichtungen in der Luft mag ich gar nicht. Da gab es schon sehr ungute Erlebnisse, als mal eine Horde Jugendlicher drüber rannte und das Ding heftig zu schwingen anfing.

Muss ich nicht unbedingt haben … Weiterlesen

Es klingt irgendwie eher nach einem seltsamen Insekt als nach einem Nationalpark – Tsitsikamma. Das Wort stammt aus der Sprache der Khoi, bedeutet „Ort des sprudelnden Wassers“ und war unser heutiges Ziel. Wobei genau genommen nicht der Park, sondern das kleine Dorf Storms River der Ort war, wo wir heute hin wollten.

Zwar war der Abschied von der schönen Candlewood Lodge und ihren freundlichen Bewohnern nicht ganz einfach – aber mit einem neuen und sicher tollen Ziel vor Augen fällt einem auch so ein Aufbruch nicht ganz so schwer. Weiterlesen

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