Die winzige Gezeiteninsel in der Bigbury Bay – bei Ebbe zu Fuß erreichbar, bei Flut vom Meer umspült – hat eine ziemlich bewegte Vergangenheit! Schon vor 1000 Jahren war sie besiedelt, heute stehen dort ein unglaublich hochpreisiges und unglaublich elegantes Hotel im Art Deco Stil sowie eines der ältesten Pubs Englands, aus dem Jahr 1336.

Hotel und Insel zogen in der Vergangenheit illustre Gäste aus der High Society an – Noël Coward, Edward VIII. nebst Wallis Simpson, Lord Mountbatton sowie unzählige Künstlerinnen und Künstler logierten hier. Auch Agatha Christie war regelmäßig zu Gast und ließ sich von den Örtlichkeiten zu etlichen Romanen inspirieren. Weiterlesen

Der Hund von Baskerville, das düstere Hochsicherheitsgefängnis in Princetown … wenn man Dartmoor hört, denkt man an Nebel, Düsternis, Gefahr.

Ich denke da eher an Ponys, tolle Felsformationen, leuchtend grüne Wiesen und hübsche Dörfchen.

Wie so oft, hängt natürlich vieles vom Wetter ab. Wir verbrachten vor Jahren mal einen halben (Sommer!-) Tag bei Kälte und strömendem Regen am Kaminfeuer eines Pubs in Princetown, draußen war es grau und neblig, da hörte man den Hound förmlich heulen. Heute hingegen schien die Sonne vom wolkenlosen Himmel und alles war gut! Weiterlesen

Wenn die Sonne scheint und kaum Wind geht, muss man ins oder zumindest auf’s Wasser!

Davon gibt es reichlich in den South Hams, denn die unzähligen Arme des Kingsbridge Estuary, die weit ins Land hinein reichen, bilden ein reich verzweigtes Wassernetz.

Von A nach B – in unserem Fall von Kingsbridge nach Salcombe – kommt man deshalb oft am schnellsten und direktesten auf dem Wasser. Eine winzige Fähre verbindet mehrmals am Tag die beiden Orte, der Fahrplan ist gezeitenabhängig. Weiterlesen

Mit 15 Jahren hatte ich mich verliebt. Und zwar nachhaltig – eine Liebe, die bis heute anhält!

Damals (1966) gab es einen Schulaustausch mit England und kaum in Shropshire angekommen, war ich hin und weg! Drei seelige Wochen lang ließ ich mich von reetgedeckten Cottages, bunten Gärten, von Herrenhäusern und Burgen, von winzigen Sträßchen und sogar von der englischen Küche verzaubern. Nach drei Wochen mit Pasties und Chips mit Essig, mit Weetabix und Eiern mit Speck zum Frühstück kam ich einige Kilo schwerer und schwer verliebt nach Hause.

Weiterlesen

Alle Hoffnungen, dass die Wetter App falsch lag, verflüchtigten sich am frühen Morgen beim Blick aus dem Fenster – es goss in Strömen!

Die Fähre ging zwar erst um 10:30, aber am Vortag hatten wir eine Mail bekommen, dass wir mindestens 3 Stunden vor Abfahrt am Hafen sein sollten, weil wegen umfangreicher Kontrollen mit Verzögerungen zu rechnen sei! Nach einigem Hin und Her beschlossen wir, das einfach zu ignorieren und erst ca. eine Stunde vor Abfahrt zu erscheinen.

Weiterlesen

Manchmal ist es nicht völlig verkehrt, mal was anders zu machen als jahrelang gewohnt.

Seit über 30 Jahren fahren wir regelmäßig nach England, nahmen fast immer die Fähre von Calais nach Dover und auch fast immer die selbe Strecke bis Calais. Saarbrücken-Luxemburg und dann durch Belgien …

Ging auch immer mehr oder weniger gut. Weiterlesen

Nicht wundern – Baustelle!!!!

Momentan wundern sich sicher einige von euch, weil sie Benachrichtigungen über  – scheinbar – neue Beiträge bekommen, die aber tatsächlich 12 Jahre alt sind!

Der Hintergrund: Als ich 2010  anfing, Blog zu schreiben, hatte ich Nullkommanix Ahnung, kannte den Unterschied zwischen Seiten und Beiträgen nicht, wusste nicht so genau, wie man Bilder einbindet usw. Für Leute, die genauso wenig Ahnung von Blogs haben, wie ich 2010, kurz erklärt:

Ein Beitrag ist quasi ein Tagebucheintrag, der immer auf den vorhergehenden und den folgenden Beitrag verlinkt.
Eine Seite ist etwas statisches, da kann man z.B. Infos reinstellen, die für sich alleine stehen. Bei mir sind das z.B. die Landkarten/Routenpläne der jeweiligen Reisen eines Jahres unter „Karten/Routen“ oben in der Menü-Leiste, oder auch die Hotel-Tipps unter „Nett gebettet“

Dummerweise hatte ich anfangs einige Reiseberichte als Seiten angelegt, da konnte man sich also nicht einfach von einem Tag zum nächsten klicken. Bis ich das gemerkt hatte, dauerte es ein Weilchen ….

Tja, und dann waren die aktuellen Reisebeiträge immer irgendwie wichtiger, als alte zu pflegen. Während der Corona-Zeiten hab ich mal angefangen, uralte Seiten zu aktualisieren, hatte sie aber letztlich in eine Art Standby versetzt, statt sie (mit entsprechenden Infos) einfach zu veröffentlichen. Jetzt steht nach vielen Jahren wieder eine Reise in den Südwesten Englands an , deshalb hab ich mir die alten Seiten nochmal vorgenommen und beschlossen, sie doch mal zu aktualisieren und als Beiträge zu veröffentlichen.

Deshalb kommen in den folgenden Tagen immer mal wieder Berichte aus Südwest-England aus dem Jahr 2010 – und zwar genau aus der Ecke, wo wir demnächst nach langer Abstinenz endlich mal wieder sein werden! Tragt es bitte mit Fassung – es sind nur noch ein paar, dann ist das Thema durch.

Fast – denn natürlich kommen dann demnächst wieder ganz aktuelle Infos aus dem Südwesten von England!

 

Sechs wundervolle Wochen in einem für uns bisher völlig fremden Land, einem völlig fremden, neuen Kontinent, liegen hinter uns.
Liegen schon so lange hinter uns, dass man bereits wieder Lust bekommt, erneut aufzubrechen.

Und natürlich ist nach der Reise vor der Reise und steht die nächste Reise auch schon bevor – in wenigen Wochen geht es nach Südengland!!!

Aber – Südafrika (oder überhaupt Afrika) beschäftigt uns nach wie vor sehr. Grund genug für einen kleinen Rückblick. Dieses Mal weniger in Wort und Bild, sondern in bewegten Bildern. Weiterlesen

Eigentlich wollten wir den letzten Tag dieser Reise in Johannesburg verbringen und uns auch die Stadt anschauen. Zum Beispiel mit dem Hop On Bus, den wir auch in Kapstadt genutzt hatten.
Nur – der fuhr zur Zeit nicht, auch alle sonstigen Touren in der Stadt waren – wenn überhaupt – nur sehr eingeschränkt verfügbar, und zudem gab es momentan auch noch irgendwelche Unruhen.

Also keine optimalen Voraussetzungen … Weiterlesen

Man schläft prima, wenn es regnet. Wenn das gleichförmige Trommeln auf dem Dach einen in den Schlaf lullt und man es warm und trocken hat. Aber man wacht nur sehr ungern auf, wenn es draußen schüttet! 

Es hatte gestern Abend begonnen, dann die ganze Nacht durchgeregnet und auch am Morgen gab es keinerlei Anzeichen für eine Wetterbesserung! Und wir hatten doch soooo sehr gehofft, dass sich der Wetterbericht mal wieder zu unseren Gunsten geirrt hatte und wir in der Morgensonne auf der Terrasse frühstücken konnten! Weiterlesen

%d Bloggern gefällt das: