Okay, es war kein Sonntag, sondern ein Dienstag – aber er war so wunderbar sonnig und warm, dass das einfach passt!

Das einzige, was nicht so prickelnd war, war die Frühstückszeit!

Corona-bedingt gab es strikte Zeitfenster, und weil wir gestern erst am späten Nachmittag angekommen waren, waren die gemütlichen, also so zwischen 9 und 10 Uhr, schon total vergeben. Uns blieb also nur das Fenster 8:00 – 8:45. Und weil völlig offen blieb, ob man um 8:45 raus oder bis spätestens zu diesem Zeitpunkt da seinmusste, saßen wir schon kurz nach 8 Uhr am Frühstückstisch.  Weiterlesen

Tja, irgendwie hatte die Sonne den Wetterbericht nicht gelesen! Denn sowohl YR, das norwegische Wetterportal, als auch wetter.com usw. hatten für heute Sonne satt vorhergesagt! Und zwar ab morgens, 9 Uhr!

Und was war da morgens??? Nüscht!!! Nur eine weiße Wand, durch die man allenfalls schemenhaft die Lachsbecken erahnen konnte.

Naja, vielleicht musste die Sonne ja erst mal wieder ein bisschen in Übung kommen. Weiterlesen

Sie wusste noch, wie’s geht – die Sonne! Strahlend hell stand sie schon am frühen Morgen am Himmel, als hätte sie die letzten zwei Wochen nichts anderes getan!

Die kräftigen Winde der vergangenen Tage hatten die Regenwolken offenbar weg gepustet. Und auch wenn das den Spannungsbogen natürlich ganz erheblich abflacht, verrate ich es jetzt schon – es sollte den gesamten Rest der Reise sonnig bleiben!

Naja – irgendwie hatten wir das ja auch schon ein bisschen verdient … Weiterlesen

Der Kystriksveien zählt zu den schönsten Straßen der Welt, führt entlang der Helgelandsküste durch wunderbare Landschaften, ist ein atemberaubender Roadtrip.

Die Strecke beginnt nördlich des Polarkreises, in Bodø, und endet im Steinkjer in Trøndelag.

650 Kilometer schmaler kurviger Straßen, durch kleine Fischerdörfchen und vorbei an weißen Stränden, mächtigen Gebirgen und grünen Wiesen. Und immer das Meer (oder zumindest ein Fjord) im Blick.

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Mit Tromsø hatten wir den nördlichsten Punkt unserer Reise erreicht, von hier aus ging es wieder in den Süden.

Hin zu wieder kürzeren Tagen, zu Nächten, in denen es (kurz!) mal wieder dunkler und wo das Wetter hoffentlich auch besser werden würde! Denn auch heute morgen regnete es wieder, was in Punkto Abreise eine kleine logistische Herausforderung war. Denn zunächst musste das Auto aus der Felsen-Garage geholt und möglichst nah ans Hotel gebracht werden.

Nicht ganz einfach, wenn man – eigentlich – nirgendwo parken darf.
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Damit wir die Fahrt nach Tromsø nicht triefend nass antreten mussten, fuhr Dieter morgens unser Auto bis direkt vor den Hoteleingang. Es goss heute morgen dermaßen, dass man die Umgebung mehr erahnen als sehen konnte!

Obwohl zwischen Hotelvordach und Heckklappe kaum ein Meter lag, waren wir beide trotzdem reichlich feucht, bis alles verstaut war und wir im Auto saßen.

Es ging zunächst nur gut 40km bis Botnhamn, von dort aus ging es runter von der Insel per Fähre aufs Festland. Weiterlesen

Sah gar nicht so schlecht aus am Morgen! Der Himmel hatte ein bisschen Struktur, das konnte also noch was werden heute.

Das Frühstück war heute eher schlicht, Auswahl gab es keine, gegessen wurde das, was in einem mit Folie überzogenen Teller auf dem Tisch stand. Käse, Schinken, ein bisschen Grünzeug. Marmelade gab’s in den verhassten Mini-Plastikpäckchen. 

Nun ja – Corona-Zeiten eben …. Weiterlesen

Senja, die zweitgrößte Insel Norwegens, wird in Berichten und Reiseführern dermaßen gepriesen, dass wir unsere Reise noch ein Stück weiter nach Norden ausdehnten. In der ursprünglichen Planung wollten wir die Lofoten auf dem Landweg wieder verlassen und langsam gen Süden fahren, jetzt verließen wir sie mit der Fähre.

Fähren sind normalerweise kein Problem im fährenreichen Norwegen – hier jedoch schon! Denn es gibt genau 2 Fährabfahrten pro Tag – eine morgens um 8:45, eine zweite um 17 Uhr. Weiterlesen

Der heutige Tag sollte eines der Highlights hoch oben im Norden werden.

Wir hatten geträumt von blauem Himmel, eventuell ein paar weißen Schaumkronen auf dem Wasser und natürlich von gewaltigen Atemfontänen, riesigen Rücken, die majestätisch abtauchen und am Ende eine riesige Fluke, die Wassertropfen sprühend langsam ins Meer verschwindet.

Denn die Ecke, in der wir waren – das äußerste Ende der Vesterålen, rund 300 km nördlich des Polarkreises – ist ein Ort, an dem sich die Wale geradezu auf die Flossen treten! Weiterlesen

Heute wurden wir versetzt – d.h. wir verließen die 2. Klasse (ihr erinnert euch – wir haben in einer ehemaligen Schule gewohnt, wo die Apartments die alten Klassenzimmer-Bezeichnungen trugen!).

Ob die Versetzung erfolgreich verlief, wird sich noch herausstellen …

Der Auftakt war jedenfalls schon mal wenig vielversprechend – es goss in Strömen, so dass Dieter das Auto bis direkt vor die Tür fuhr, damit wir wenigstens nicht allzu nass wurden beim Einladen. Weiterlesen

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