Mehr als 800 kleine und größere Inseln liegen im Mergui Archipel.

Bis vor wenigen Jahren durften Ausänder diese traumhafte Ecke der Andamanensee jedoch überhaupt nicht oder nur im Rahmen einer sündhaft teuren Tauchtour besuchen, wo man auf dem Schiff übernachten musste.

Einzige Ausnahme war Pulo mit dem Casino-Hotel Grand Andaman, das jedoch fast ausschließlich von reichen chinesischen Touristen frequentiert wurde. Weiterlesen

Frühes Aufstehen war heute angesagt. Eigentlich sollte unsere Inseltour erst um 8:45 losgehen, aber gestern Abend kam noch ein hektischer Anruf, man werde uns bereits um 7:15 abholen.

Warum, war uns nicht klar, aber Widerstand war ziemlich zwecklos.

Also stehen wir um 7:15 mit Schnorcheln und Handtüchern im Gepäck in der Lobby und harren der Dinge, die kommen sollten. Weiterlesen

In 15 Minuten ist man von hier aus mit dem Boot in Thailand – die Grenzstadt Kawthaung ist der südlichste Ort Myanmars.

Aber nicht die Nähe zu Thailand hat uns hierher gebracht, sondern Kawthaung ist auch das Tor zu einer einzigartigen Inselwelt – dem Mergui Archipel.

Hunderte von meist unbewohnten Insel-Perlen liegen hier in der Andamanensee, ein noch weitgehend intaktes Ökosystem mit Puderzucker-Stränden, Korallenriffen und einer artenreichen Fischwelt. Weiterlesen

Nachdem wir gestern eine halbe Ewigkeit im Stau gestanden waren, brachen wir heute mit einem großen Zeitpuffer zu unserer Bootsfahrt auf. Und waren in gut 10 Minuten schon am Jetty!

Offenbar kannte der heutige Taxifahrer ein paar Schleichwege. Jedenfalls hatten wir so genug Zeit, um unsere Tickets zu kaufen und uns den staunenden Blicken der Mitreisenden auszusetzen.

Es kommt offenbar sehr selten vor, dass sich Farangs hierher verirren und den Waterbus nutzen. Weiterlesen

Wenn man mit verbundenen Augen hierher gebracht würde, könnten alle, die schon mal da waren, bestimmt auf Anhieb sagen, wo sie sind.

Myanmar kann man nämlich sehr deutlich riechen! Schon im Flughafen, wenn man aus dem Gepäckbereich in die Ankunftshalle kommt, ist er da – der unverwechselbare Geruch des Landes.

Eine Mischung aus pfeffrig, zitronig, kalkig – der Geruch der Betelnuss-Päckchen, die fast in jeder Männerbacke stecken und die Zähne tiefrot färben. Weiterlesen

Es sah alles nach einem sehr entspannten Reisetag aus.

Unser Flug mit Air Asia nach Yangon ging um 13:15, der Flughafen ist nur eine Viertelstunde Fahrzeit entfernt, die Flugzeit gerade mal 1 1/2 Stunden – also keine Hektik am Morgen undd nur ein kurzer Hüpfer.

Wir freuten uns auf einen entspannten Nachmittag in Yangon und eventuell schon einen abendlichen Besuch in der Shwedagon Pagode. Weiterlesen

Unsere letzte Station in Thailand – Chiang Mai. Rund 1.600 km Autofahrt liegen hinter uns – diverse Umwege und Abstecher nicht eingerechnet. 

Von Ubon Ratchathani, ganz im Süden des Isan, bis zur „Blume des Nordens“, Chiang Mai, war es eine durchweg entspannte Fahrt auf fast immer guten Straßen mit sehr wenig Verkehr. Erst jetzt, in Chiang Mai, wird es wieder laut und trubelig.

Chiang Mai ist wunderschön, reich an Tempeln – gefühlt kommt ein Wat alle 50m – und auch die Umgebung lohnt einen Besuch. Weiterlesen

Gestern hatten wir uns nur einen groben Überblick über die Ruinenstadt Alt-Sukhothai verschafft, heute ging’s dann in die Details. 

Zwar sind sehr viele Besucher hier mit dem Fahrrad unterwegs, die Entfernungen sind teilweise jedoch gewaltig, denn der gesamte Park ist immerhin rund 70 qkm groß.

Wer das alles per Drahtesel abklappern will, muss eine gute Kondition haben und/oder noch jünger sein als wir.  Weiterlesen

Während Phitsanulok uns nicht wirklich vom Stuhl gerissen hat, wind wir von Sukhothai auf Anhieb verzaubert.

Vergleiche mit Bagan oder Angkor treffen es zwar nicht wirklich, denn weder gibt es so viele Tempel und Pagoden wie in Bagan noch sind sie so monumental wie in Angkor, aber Stimmung und Atmosphäre sind ähnlich. 

Und doch wieder nicht – denn es gibt einen ganz entscheidenden und wichtigen Unterschied: Es ist nicht voll hier! Weiterlesen

Phitsanulok und Sukhothai – unsere nächsten Ziele gehören zu den historisch bedeutsamsten in Thailand.

Beide waren Hauptstädte früherer Königsreiche, beide beeinflussten die Kultur und Geschichte des Landes nachhaltig.

Aber während man in Alt-Sukhothai die Vergangenheit noch überall sehen, spüren, nachvollziehen kann, ist in Phitsanulok davon kaum noch was zu spüren. Weiterlesen

Also echt – die letzte Nacht war wirklich kurz!

Die wummernden Bässe gingen selbst mit Ohrstöpseln bis in den Magen, richtig schlafen konnte man erst nach 1 Uhr. Und morgens um 6 fingen die Mönche schon wieder an zu singen.

Aber so kommt man immerhin in den Genuss, dem Mekong beim Aufwachen zuzusehen! Bloß – der hatte sich über Nacht irgendwie verflüchtigt. Nix war zu sehen, außer einer Nebelwand! Weiterlesen

Der Mekong hat uns jetzt über 600 km mehr oder weniger täglich begleitet, fast immer hatten wir ihn auch vom Hotelfenster im Blick. Wir hatten tolle Sonnenauf- und -untergänge, auch der Vollmond spiegelte sich im Fluss – es war einfach nur schön!

Jetzt sind wir aber quasi auf der Zielgeraden, die letzten knapp 200 km Mekong-Route liegen vor uns.

Gleichzeitig ist das aber auch mit die schönste Strecke, weil sie immer wieder ganz nah am Fluss verläuft. Weiterlesen

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