Gestern ging’s zunächst von Hpa An nach Yangon. Auf die Minute pünktlich wurden wir abgeholt (die extreme Pünktlichkeit der Burmesen bei Autofahrten/Ausflügen erstaunt uns immer wieder!)

Unser Fahrer (nebst Sohn  als Begleiter) hatte es eilig -er wollte am selben Tag die fast 300 km lange Strecke wieder zurück fahren, und so  gab es nur einen einzigen kurzen Stopp unterwegs.

Der war allerdings recht interessant  – eine Großfamilie, alle in weiße Hemden/Blusen und rote Longyis gekleidet, zwängte sich gerade in ein Saengthaw.

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Es ist Vollmond.

Kein normaler, sondern ein so genannter „Supermond“, der gestern Abend riesengroß am Himmel stand.

Wir haben trotzdem gut geschlafen – allerdings hatten wir gestern noch ein zweites Mal das Zimmer gewechselt, denn auch im anderen Zimmer war der Mottenkugel-Gestank über Nacht fast unerträglich geworden! Schließlich hatten wir aber doch ein gestankfreies Zimmer und eine ruhige Nacht. Weiterlesen

Vor dem großen Ausflug am späteren Vormittag stand heute zunächst ein Marktbesuch in Hpa An auf dem Programm. Schließlich hatten wir den Roller noch, das vereinfachte den Weg zum Markt doch deutlich.

Der Markt in Hpa An ist riesig und erstreckt sich über mehrer Straßenzüge. Allerdings spielt sich das meiste am Vormittag doch in und um die Markthallen am Fluss ab.

Und genau dort fuhren wir hin. Weiterlesen

Von Mawlamyine nach Hpa An ist es nicht weit und auch nicht teuer – für die etwa anderthalbstündige Fahrt entschieden wir uns wieder für ein Taxi bzw. ein Privatauto.

Die Alternative – abgesehen von Bus, Minibus oder shared Taxi – wäre das Boot gewesen. Vor zwei Jahren sind wir in umgekehrter Richtung auf dem Thanlwin River in ca. 4 Stunden mit dem Boot von Hpa An nach Mawlamyine gefahren.

Allerdings hatte das Boot extreme Verspätung und die Anlegestelle in Hpa An hatten wir in sehr unguter Erinnerung – deshalb wurde es dieses Mal eine Fahrt über Land. Weiterlesen

Immer, wenn wir abends so kurz vor 18 Uhr vom Cinderella Hotel zum Sonnenuntergangs-Bier Richtung Flussufer, zum Nachtmarkt, gelaufen sind, kamen wir an einer kleinen Kirche vorbei. Und direkt um die Ecke steht eine – ebenfalls recht kleine – Moschee.

In beiden war fast jeden Abend Betrieb – aus der Kirche klang Gesang und Musik, aus der Moschee hörte man Gebete.

Wenn wir später wieder heimwärts zogen, saßen die Gläubigen beider Konfessionen in kleinen Garküchen rings um die Gotteshäuser – alle Religionen scheinen hier einträchtig und konfliktfrei neben- und miteinander zu leben. Weiterlesen

So groß wie Hochhäuser, so lang wie Kreuzfahrtschiffe, so winzig wie ein kleiner Finger.

Sie stehen, sitzen oder liegen im Freien oder auch umgeben von blinkenden Neonlichtern oder kleinen Kerzen in diversen Tempeln, Klöstern  und Pagoden. Sie sind aus Beton oder aus Bronze, aus Gips oder Marmor, bunt, golden oder schlicht weiß: Die Buddhastatuen in Myanmar.

Heute gab es Buddhas satt – in jeder nur denkbaren Variante und kein bisschen langweilig! Weiterlesen

Die Gummiringe hatten es mir angetan! Im Reiseforum von Vivien und Ehrhard hatte Karina kurz erwähnt, dass sie von Mawlamyine aus Handwerkerdörfer besucht hatte, in denen unter anderem Gummiringe hergestellt werden.

Diese ganz normalen kleinen bunten Gummis, die Schnippelgummis, die man ständig im Haushalt verwendet. 

Noch nie hatte ich mir Gedanken darüber gemacht, wie sie wohl hergestellt werden, aber jetzt war ich total fasziniert davon, mal zu sehen, wie so was geht.  Weiterlesen

Die Stadt mit dem etwas schwierigen Namen hat uns vor zwei Jahren so gut gefallen, dass wir dieses Mal länger dort bleiben wollen.

Mawlamyine ist die viertgrößte Stadt Myanmars und bietet noch richtig viel koloniales Flair. Schöne alte Häuser, Parks und viele Bäume. George Orwell hat hier in den 1920ern fünf Jahre lang als Polizeioffizier gelebt, Rudyard Kipling erwähnt sie in seinem Gedicht „Road to Mandalay“.

Die Briten hatten die Stadt zwischen 1826-1852 kurzerhand zur Hauptstadt von British-Birma gemacht, ihr einen neuen Namen verpasst und auch gleich den Fluss umgetauft. Weiterlesen

Mit Ye ist es so eine Sache – einerseits ist es ein fast schon notwendiger Stopover-Punkt, weil ansonsten die ca. 330 km lange Strecke von Dawei bis Mawlamyine reichlich lang ist.

Obwohl die Straße inzwischen wirklich recht gut ist, ist man rund 8 Stunden mit dem PkW, mit dem Bus eher 10 Stunden unterwegs. 

Andererseits ist Ye wirklich nur ein verschlafenes kleines Städtchen, das allerdings etliche Highlights in der Umgebung bietet. Weiterlesen

Tagelang nichts als blauer Himmel und Sonne – und kaum haben wir mal nen faulen Strandtag geplant, sagt der Wetterbericht Wolken und Regen voraus.

Und auch die Realität bietet am Morgen dicke Wolken und grauen Himmel. Heiß und schwül ist es außerdem – eine kleine Abkühlung im Meer wäre also trotz allem nicht schlecht.

Wir lassen es langsam angehen, frühstücken erst mal in aller Ruhe, ausgiebig und mit allem, was die kleine Speisekarte so hergibt. Weiterlesen

„Wann gibt’s Frühstück?“ wollten wir gestern von Nawar wissen. Er meinte „Wann ihr wollt.“ 

Okay, aber wir wollten eigentlich wissen, wie lange – schließlich sind wir eher Langschläfer. „Es gibt Frühstück, wenn ihr wach seid und runter kommt – egal, wann das ist. Und wenn es erst am Nachmittag ist, ist das auch okay.

Schließlich seid ihr im Urlaub und sollt uns nicht nach uns richten, sondern wir richten uns nach euch … Ihr sollt euch hier zu Hause fühlen.“

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Dawei hatte uns letztes Mal so gut gefallen, dass wir dieses Mal drei Nächte dort bleiben wollen. Allerdings nicht wieder in dem etwas merkwürdigen Hotel vom letzten Mal, sondern in einer neuen Unterkunft etwas außerhalb.

Und die war ein Volltreffer – es gibt so Orte, wo man sich auf Anhieb total wohl fühlt. Das „Mandolis“ gehört unbedingt dazu!

Jetzt mussten wir bloß noch hin kommen – und da wurde es etwas kompliziert. Nicht, weil es nicht genügend Möglichkeiten gegeben hätte – sondern, weil wir uns nicht so recht entscheiden konnten. Weiterlesen

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