Jedes Jahr, wenn der Sommer so langsam in die Zielgerade geht, überfällt sie uns – die Sehnsucht auf Berge.

Auf weiß-blauen Himmel und saftig-grüne Wiesen. Auf eisblaue Bäche und Flüsse und tiefe, stille Seen.

Auf lauschige Biergärten mit uralten Kastanien. Auf frisch gezapftes Weißbier. Auf Schweinsbraten mit Knödeln und Krautsalat.

Auf Chiemgau, Isarwinkel oder Pfaffenwinkel … Auf Oberbayern! Weiterlesen

Letzte Reisetage sind immer etwas schwierig. Einerseits will man nochmal alles so richtig aufsaugen, genießen, mitnehmen…
Andererseits ist man aber auch schon ein bisschen im Heimreise-Modus.

Mit seinen Gedanken nicht mehr so richtig 100%ig unterwegs, sondern überlegt schon, was alles zu Hause eingekauft oder erledigt werden muss.
Da hilft es etwas, wenn man den Abschied langsam angehen kann. 
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Den sanften gelben Cotswold Stone hatte Donovan sicher nicht im Sinn, als er das Lied schrieb – schließlich ist er Schotte. Aber mir kommt immer dieser Ohrwurm in den Sinn, wenn ich durch die Cotswold Dörfer streife.

Der Cotswold Stone, ein safran-farbiger Kalksandstein, lässt die alten (und neuen) Gebäude förmlich leuchten. selbst bei trübem Regenwetter wirken sie irgendwie heimelig.

Und im Sonnenlicht einfach unwiderstehlich – und irgendwie so total englisch … Weiterlesen

„City of dreaming Spires“ nannte der Dichter und Kulturkritiker Matthew Arnold die Universitätsstadt Oxford.

Nun mögen vielleicht die Türme dort träumen – und dabei auch traumhaft schön aussehen – die Stadt selbst tut es definitiv nicht!

Zwar hatten die Trimester-Ferien gerade begonnen, Studenten bevölkerten die Stadt also im Moment nicht, aber es gab reichlich Touristen und auch schon eine Menge junger Leute, die offenbar zur „Summer School“ hierher gekommen waren. Weiterlesen

Noch mal den Blick auf die friedlichen walisischen Hügel in der Morgensonne genießen.

Ein letztes Frühstück mit walisischen Köstlichkeiten – die im Grunde kein bisschen anders sind als die in England! Üppig ist das Frühstück auf jeden Fall diesseits und jenseits der Grenze.

Und man erntet nur mitleidiges Kopfschütteln, wenn man als Kontinental-Europäer NICHT jeden Morgen zwei Eier, Speck und Würstchen, Bohnen, Tomaten und Pilze verdrücken möchte. Weiterlesen

Lady Eleanor Charlotte Butler und Sarah Ponsonby waren beide nicht besonders hübsch, aber hoch gebildet und nicht bereit, sich in einer Zwangsehe oder im Kloster unter zu ordnen.

1778 gelang ihnen, was manche Frauen auch heute noch nicht schaffen – sie setzten durch, frei und selbstbestimmt so zu leben, wie sie es wollten.

So weit es damals überhaupt möglich war, entzogen sie sich den Konventionen, kauften gemeinsam in Llangollen ein Haus und lebten dort zusammen. Im 18. Jh. ein unerhörter Bruch mit sämtlichen Konventionen! Weiterlesen

Wow, was für ein Anblick am Morgen! Strahlendes Sonnenlicht tauchte die viktorianischen Hausfassaden ein helles Licht.

Auch das Meer (das heute Morgen mal etwas mehr Wasser an den Strand brachte) glitzerte verlockend in der Morgensonne.
Da fällt es einem dann doch ziemlich schwer, dieses zauberhafte Seebad zu verlassen. Weiterlesen

Wir waren zwar in einem ausgesprochen mondänen Seebad, dem größten in Wales. Und der Strand war auch nicht schlecht – nur mit dem Baden war es nicht so weit her.

Knapp 13°C, immer wieder Regen und stürmischer Wind. Das rief eher Fleece- und Regenjacken und feste Schuhe auf den Plan. Zumindest für uns.
Die Briten sehen das völlig anders. Wenn Sommer ist, geht man an den Strand. Und ins Wasser. Auch – oder erst recht – wenn man erst so 8-10 Jahre alt ist. Weiterlesen

Anglesey – eigentlich stand es gar nicht auf unserer Liste, denn wir hatten das Gefühl, der Insel mit einem schnellen Rundumschlag gar nicht gerecht werden zu können.

Aber dann war es doch so nah, nur „iwwer de Brigg“, dass wir nicht widerstehen konnten.

Schließlich will Frau doch mal sehen, was das für eine Gegend ist, in der William und Kate ein paar Jahre lang offenbar sehr glücklich und zufrieden gelebt haben 😉 Weiterlesen

Obwohl wir ihn nur gestreift haben, nicht wirklich intensiv besucht oder gar erwandert haben – schon eine eher oberflächliche Stippvisite machte Lust auf viel, viel mehr!

Grandiose Landschaften, eindrucksvolle Berge, sanfte Täler mit saftigen Wiesen, malerische Seen – wir waren hingerissen vom Snowdonia Nationalpark. Weiterlesen

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