Cornwall hat gleich zwei geographische Highlights: Hier gibt es den westlichsten und den südlichsten Punkt Großbritanniens, zumindest, was das Festland angeht. (Wobei Festland ja eher relativ ist – denn schließlich liegt das gesamte Vereinigte Königreich auf Inseln.)

Lands End, ganz im Westen, kennen die meisten zumindest dem Namen nach. Den Lizard, eine Halbinsel, die den südlichsten Punkt Großbritanniens markiert, kennen vermutlich nur die, die schon mal da waren. Weiterlesen

Bei Cornwall denken viele gleich an Rosamunde Pilcher, an pittoreske Fischerdörfchen, reetgedeckte, weiß gekalkte Cottages, malerische Buchten, dramatische Felsklippen.

Und natürlich ist das alles Cornwall – aber eben auch noch ein bisschen mehr. Cornwall ist so ein bisschen ein begehbares Geschichtsbuch, an jeder Ecke gibt es irgendwas, das mindestens ein paar Jahrhunderte, wenn nicht sogar Jahrtausende alt ist. Weiterlesen

Regentropfen, die an mein Fenster klopfen ….

Tatsächlich – am Morgen regnete es in Strömen! Der Himmel hatte heute in changierendes Kleid zwischen perl- und mausgrau angelegt, es war recht düster. 

Izzy hatte deshalb extra ein „good mood special“ zum Frühstück kreiert – fluffige Pancakes mit Beeren und Sahne, gefolgt von Eggs Benedict und Blueberry Muffins, aber das war letztlich nur ein schwacher Trost. Weiterlesen

Heute wurde eine kleine Pause bei den Festivitäten eingelegt – nur am späten Nachmittag sollte ein Konzert des Männer-Gesangsvereins in der Kirche stattfinden.

Zeit genug also, um die Umgebung ein bisschen zu erkunden bzw. sie wieder zu entdecken – denn wir waren ja schon oft in der Ecke. Früher hatten wir lange (und oft recht anstrengende) Wanderungen auf dem cornischen Küstenpfad unternommen, mittlerweile begnügen wir uns eher mit Spaziergängen. Auch dafür gibt es allerdings lohnende Ziele!
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Mevagissey (und die gesamte Umgebung!) ist natürlich immer ein absolut lohnenswertes Ziel, aber ganz besonders lohnt es sich, während der Feast Week dort zu sein.

Die findet seit dem Jahr 1754 normalerweise jedes Jahr im Sommer statt, ist jedoch Pandemie-bedingt in den letzten 2 Jahren ausgefallen. Umso mehr fieberten Einwohner und Besucher dem diesjährigen Fest entgegen!
Eine volle Woche lang gibt es täglich Programm – Umzüge und Bootsrennen, Fischversteigerungen, Theater und Konzerte – es gibt kaum jemanden, der nicht mitmacht, nicht einbezogen ist. Weiterlesen

Obwohl das nächste Ziel eines von Dieters absoluten Lieblingsorten ist und uns dort einige Highlights erwarteten, fiel uns der Abschied heute wirklich sehr schwer.

Higher Beeson ist eben weit mehr, als nur ein normales B&B. Die Lage, der weitläufige Park, die unglaublich komfortablen Zimmer, die Gastfreundschaft ….
Und Lynda ist über all die Jahre für uns weit mehr als nur eine B&B Wirtin geworden! Wir reden über Kinder und Enkel, über Bücher, die Pandemie, den Brexit und vieles mehr …

Immer wieder toll, dass sowas geht! Weiterlesen

Die winzige Gezeiteninsel in der Bigbury Bay – bei Ebbe zu Fuß erreichbar, bei Flut vom Meer umspült – hat eine ziemlich bewegte Vergangenheit! Schon vor 1000 Jahren war sie besiedelt, heute stehen dort ein unglaublich hochpreisiges und unglaublich elegantes Hotel im Art Deco Stil sowie eines der ältesten Pubs Englands, aus dem Jahr 1336.

Hotel und Insel zogen in der Vergangenheit illustre Gäste aus der High Society an – Noël Coward, Edward VIII. nebst Wallis Simpson, Lord Mountbatton sowie unzählige Künstlerinnen und Künstler logierten hier. Auch Agatha Christie war regelmäßig zu Gast und ließ sich von den Örtlichkeiten zu etlichen Romanen inspirieren. Weiterlesen

Der Hund von Baskerville, das düstere Hochsicherheitsgefängnis in Princetown … wenn man Dartmoor hört, denkt man an Nebel, Düsternis, Gefahr.

Ich denke da eher an Ponys, tolle Felsformationen, leuchtend grüne Wiesen und hübsche Dörfchen.

Wie so oft, hängt natürlich vieles vom Wetter ab. Wir verbrachten vor Jahren mal einen halben (Sommer!-) Tag bei Kälte und strömendem Regen am Kaminfeuer eines Pubs in Princetown, draußen war es grau und neblig, da hörte man den Hound förmlich heulen. Heute hingegen schien die Sonne vom wolkenlosen Himmel und alles war gut! Weiterlesen

Wenn die Sonne scheint und kaum Wind geht, muss man ins oder zumindest auf’s Wasser!

Davon gibt es reichlich in den South Hams, denn die unzähligen Arme des Kingsbridge Estuary, die weit ins Land hinein reichen, bilden ein reich verzweigtes Wassernetz.

Von A nach B – in unserem Fall von Kingsbridge nach Salcombe – kommt man deshalb oft am schnellsten und direktesten auf dem Wasser. Eine winzige Fähre verbindet mehrmals am Tag die beiden Orte, der Fahrplan ist gezeitenabhängig. Weiterlesen

Mit 15 Jahren hatte ich mich verliebt. Und zwar nachhaltig – eine Liebe, die bis heute anhält!

Damals (1966) gab es einen Schulaustausch mit England und kaum in Shropshire angekommen, war ich hin und weg! Drei seelige Wochen lang ließ ich mich von reetgedeckten Cottages, bunten Gärten, von Herrenhäusern und Burgen, von winzigen Sträßchen und sogar von der englischen Küche verzaubern. Nach drei Wochen mit Pasties und Chips mit Essig, mit Weetabix und Eiern mit Speck zum Frühstück kam ich einige Kilo schwerer und schwer verliebt nach Hause.

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